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Redaktion MADESA · · Aktualisiert · 6 Min. Lesezeit

Von 2000 bis Kodaky: Die Geschichte von MADESA

MADESA wurde 2000 gegründet, verlor in der Großinvasion seine frühere Produktionsstätte und baute ein neues Werk in Kodaky, Oblast Kiew. Was das für Einkäufer bedeutet.

Das Wichtigste in Kürze

  • MADESA entstand im Jahr 2000 aus der Initiative einer Frau, die sich in der Lebensmittelbranche selbstständig machen wollte.
  • Die frühere Produktionsstätte wurde während der russischen Großinvasion zerstört; noch während des Krieges entstand in Kodaky, Oblast Kiew, ein neues, modernes Werk, in dem 2026 die Produktion begann.
  • Die juristische Person ist dieselbe geblieben (Privatunternehmen „MADESA“, EDRPOU 30905643), und das Unternehmen hat eine einzige Anschrift: Soborna-Straße 85B, Kodaky, Oblast Kiew, Ukraine.
  • Lebensmittelsicherheit, Qualität und Umweltmanagement sind von Ukrsertyfikazija nach ISO 22000, ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert; alle drei Zertifikate gelten bis 23.09.2027.
  • Das Sortiment umfasst 35 Produkte in fünf Kategorien unter den Marken M.A.D.E.S.A und MIRASA, die meisten ohne Zusatz von Konservierungsstoffen.
Inhalt
  1. Die Fakten
  2. Warum Wiederaufbau statt Aufgabe
  3. Ein Werk, eine Anschrift
  4. Zertifizierte Managementsysteme
  5. Was das Werk herstellt
  6. Wie es weitergeht

Einkäufer, die MADESA zum ersten Mal kennenlernen, stellen meist zwei Fragen, bevor es um Produkte geht: Wer steht hinter dem Unternehmen, und wo werden die Lebensmittel hergestellt? Beide Antworten haben sich in den letzten Jahren geändert. Dieser Beitrag gibt sie so wieder, wie wir sie belegen können: ohne Gründungslegenden und ohne Zahlen, für die wir Ihnen kein Dokument zeigen können.

Die Fakten

MADESA entstand im Jahr 2000 aus der Initiative einer Frau, die sich in der Lebensmittelbranche selbstständig machen wollte. In den folgenden Jahren sammelte das Unternehmen Erfahrung und entwickelte eigene Traditionen in der Lebensmittelherstellung.

Während der russischen Großinvasion wurde die frühere Produktionsstätte des Unternehmens zerstört. Das Team gab nicht auf und entschied sich für den Wiederaufbau. Noch während des Krieges entstand im Dorf Kodaky in der Oblast Kiew ein neues, modernes Lebensmittelwerk, in dem 2026 die Produktion begann, mit einem breiteren Sortiment als zuvor.

Heute stellt MADESA 35 Produkte in fünf Kategorien her, unter zwei Marken: M.A.D.E.S.A und MIRASA. Die juristische Person ist dieselbe geblieben: Privatunternehmen „MADESA“, Registriernummer (EDRPOU) 30905643. Das Unternehmen hat eine einzige Anschrift, und das ist die Anschrift des Werks: Soborna-Straße 85B, Kodaky, Oblast Kiew, Ukraine.

Das ist die belegte Geschichte. Der Rest dieses Beitrags handelt davon, was sie für Einkäufer bedeutet.

Warum Wiederaufbau statt Aufgabe

Eine Produktionsstätte ist mehr als ein Gebäude. Zu ihr gehören die Anlagen, die schriftlichen Verfahren, die Beziehungen zu Lieferanten und die Menschen, die wissen, wie jedes Produkt aussehen, schmecken und sich im Glas verhalten soll. Wer sie verliert, muss entscheiden: schließen, die Produktion einem fremden Werk überlassen oder neu bauen. MADESA hat sich für den Neubau entschieden, und zwar noch während des Krieges.

Für Einkäufer hat diese Entscheidung eine praktische Seite. Ein Hersteller, der seine eigene Produktion wieder aufbaut, behält die Kontrolle darüber, wie das Produkt entsteht: über die Rezepturen, die Wärmebehandlung und die Prüfungen vor der Freigabe einer Charge. Genau diese Kontrolle kauft ein Händler oder Distributor eigentlich ein, wenn er ein Produkt unter der Marke des Herstellers oder unter seiner eigenen Handelsmarke listet.

Ein neues Werk wird zudem um die Produkte herum geplant, die dort entstehen sollen, statt ein älteres Gebäude an sie anzupassen. Der Weg von den Rohstoffen bis zur fertigen Palette, die Trennung von reinen und weniger reinen Bereichen, die Lagerbedingungen: In einem Neubau lässt sich all das von Anfang an einplanen, statt es später nachzurüsten. Genau darauf achtet ein Auditor, und genau das kann ein Einkäufer bei einem Besuch mit eigenen Augen sehen.

Ein Werk, eine Anschrift

Die Produktion von MADESA findet in einem einzigen Werk statt, in Kodaky. Zwei Herkunftsangaben stehen auf unseren Etiketten und sind für die eigenen Unterlagen eines Importeurs wichtig: Der Tomatenrohstoff für unser Tomatenmark stammt aus der Türkei, und die schwarzen und grünen Oliven ohne Stein werden in der Türkei hergestellt.

Eine einzige Anschrift erleichtert Einkäufern die Arbeit in dreifacher Hinsicht. Ein Lieferantenaudit hat einen Standort. In Verträgen, Rechnungen und Zertifikaten steht eine juristische Person, deren Registrierung sich nicht geändert hat. Und Fragen gehen an ein Team: per E-Mail an pp.madesa@ukr.net oder per Telefon und WhatsApp unter +380 50 749 51 75.

Zertifizierte Managementsysteme

Die Managementsysteme von MADESA sind von der Zertifizierungsstelle von Ukrsertyfikazija zertifiziert, die von der Nationalen Akkreditierungsagentur der Ukraine (NAAU, Akkreditierungsurkunde Nr. 8O140) akkreditiert ist. Die NAAU ist Unterzeichnerin des multilateralen Anerkennungsabkommens des IAF (IAF MLA), über das akkreditierte Zertifikate in den Mitgliedsländern anerkannt werden. Drei Zertifikate sind gültig:

  • ISO 22000:2018 (DSTU ISO 22000:2019), Managementsystem für Lebensmittelsicherheit, Zertifikat Nr. FSMS.8O140.35-2024, gültig vom 24.09.2024 bis 23.09.2027;
  • ISO 9001:2015 (DSTU EN ISO 9001:2018), Qualitätsmanagementsystem, Zertifikat Nr. QMS.8O140.36-2024, gültig vom 24.09.2024 bis 23.09.2027;
  • ISO 14001:2015 (DSTU ISO 14001:2015), Umweltmanagementsystem, Zertifikat Nr. EMS.8O140.17-2025, gültig vom 14.03.2025 bis 23.09.2027.

Der Geltungsbereich umfasst verarbeitetes und konserviertes Obst und Gemüse, Füllungen für die Lebensmittelindustrie, Saucen, Würzmittel und Gewürze sowie den Großhandel mit Lebensmitteln einschließlich Lagerhaltung. Ein Zertifikat ist kein einmaliges Ereignis: Die fortdauernde Konformität wird durch planmäßige Überwachungsaudits bestätigt. Kopien finden Sie auf der Qualitätsseite.

ISO 22000 und ISO 9001 zeigen Einkäufern, wie Sicherheit und Qualität gesteuert werden. ISO 14001 ergänzt die Umweltseite: Die Norm verlangt von einem Hersteller, die Umweltaspekte seiner Tätigkeit zu ermitteln, etwa Wasser, Energie, Abfall und Verpackung, und sie nach derselben Logik aus Planen, Umsetzen, Prüfen und Handeln unter Kontrolle zu halten. Für Einkäufer, die über ihre eigenen Lieferketten berichten, beantwortet dieses dritte Zertifikat eine Frage, die immer häufiger gestellt wird. Mehr zu den beiden anderen Normen: ISO 22000 erklärt und ISO 22000 und ISO 9001 im Vergleich.

Was das Werk herstellt

Der größte Teil des Sortiments wird im hermetisch verschlossenen Glas sterilisiert; deshalb wird der größte Teil unserer Produkte ohne Zusatz von Konservierungsstoffen hergestellt (mehr dazu: Sterilisation ohne Konservierungsstoffe). Drei Produkte sind die Ausnahme, und wir sagen das offen: Das pasteurisierte Tomatenmark im 5-kg-Eimer für die Gastronomie enthält Ascorbinsäure, die schwarzen und grünen Oliven ohne Stein enthalten Kaliumsorbat. Für vier neue Produkte (schwarze und grüne Oliven mit Stein, den Auberginen-Kaviar und den scharf-süßen Gemüsemix) ist die vollständige Zusammensetzung noch nicht veröffentlicht; die Spezifikation erhalten Sie auf Anfrage.

Die fünf Kategorien:

  • Tomatenprodukte: sterilisiertes Tomatenmark im 500-g-Glas, pasteurisiertes Tomatenmark im 5-kg-Eimer, getrocknete Tomaten in Öl, Tomatensaft im 3-kg-Glas und fünf Tomatensaucen im 485-g-Glas, darunter die Ketchup-Sauce;
  • Konfitüren: Pflaume, Erdbeere, Apfel, Aprikose und Kirsche, im 1,2-kg-Glas unter der Marke MIRASA;
  • Oliven: schwarze Oliven ohne Stein (1 kg), grüne Oliven ohne Stein (470 g) sowie schwarze und grüne Oliven mit Stein, alle unter MIRASA;
  • Vorspeisen und Salate: Bohnen in Sauce, Zucchini-, Paprika- und Auberginen-Kaviar, Letscho, Gemüse-Sauté, Auberginen in Adschika, scharfe Adschika, Mexikanische Fiesta, der scharf-süße Gemüsemix und der Gemüsesalat mit roten und grünen Bohnen, Mais und Paprika;
  • Eingelegtes und konserviertes Gemüse: eingelegte Tomaten, Gewürzgurken und Zucchinischeiben im 3-kg-Glas sowie Champignons im 1-kg-Glas.

Auf jeder Produktseite stehen Zutaten, Nettogewicht und, soweit auf dem Etikett angegeben, Standard und Mindesthaltbarkeit. Der Katalog fasst alles in einem Dokument zusammen.

Wie es weitergeht

Die Richtung hat sich das Unternehmen selbst gesetzt: das Sortiment erweitern, die Produktionskapazität ausbauen, neue Arbeitsplätze schaffen und mit Partnern in der Ukraine und im Ausland zusammenarbeiten. Kapazitätszahlen oder Kundenlisten veröffentlichen wir auf dieser Website nicht; Mengen, Formate und Liefertermine stimmen wir mit jedem Einkäufer direkt ab.

Wenn Sie Distributor, Handelskette, Gastronomiebetrieb oder eine Marke auf der Suche nach einem Eigenmarkenhersteller sind, beschreiben die Seiten für Unternehmen, wie wir arbeiten, und eine Anfrage über das Angebotsformular erreicht direkt unser Team. Auf der Seite Über uns und im Impressum sind die belegten Fakten an einem Ort zusammengefasst.

Häufige Fragen

Wann und wie ist MADESA entstanden?

Im Jahr 2000, aus der Initiative einer Frau, die sich in der Lebensmittelbranche selbstständig machen wollte. Während der russischen Großinvasion wurde die frühere Produktionsstätte zerstört; das Unternehmen baute neu auf, und 2026 begann die Produktion im neuen Werk in Kodaky, Oblast Kiew.

Wo produziert MADESA heute?

Im neuen Werk in der Soborna-Straße 85B, Kodaky, Oblast Kiew, Ukraine. Das Werk wurde während des Krieges gebaut, die Produktion begann dort 2026, und es ist die einzige Anschrift des Unternehmens.

Hat sich mit dem neuen Werk die juristische Person geändert?

Nein. Verträge, Rechnungen und Zertifikate nennen dieselbe juristische Person: Privatunternehmen „MADESA“, Registriernummer (EDRPOU) 30905643.

Welche Managementsystem-Zertifikate hat MADESA?

ISO 22000:2018 für Lebensmittelsicherheit (Nr. FSMS.8O140.35-2024) und ISO 9001:2015 für Qualität (Nr. QMS.8O140.36-2024), beide gültig vom 24.09.2024 bis 23.09.2027, sowie ISO 14001:2015 für Umweltmanagement (Nr. EMS.8O140.17-2025), gültig vom 14.03.2025 bis 23.09.2027. Alle drei hat die Zertifizierungsstelle von Ukrsertyfikazija ausgestellt.

Was stellt MADESA heute her?

35 Produkte in fünf Kategorien (Tomatenprodukte, Konfitüren, Oliven, Vorspeisen und Salate, Eingelegtes und konserviertes Gemüse) unter den Marken M.A.D.E.S.A und MIRASA. Die meisten werden im hermetisch verschlossenen Glas sterilisiert und ohne Zusatz von Konservierungsstoffen hergestellt.

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